Kurzantwort
Energie-Glossar
Kurzantwort: Diese Begriffe bilden das Gerüst von BAFA-geförderter Energieberatung und Energieaudit nach DIN EN 16247-1 – orientiert am BAFA-Leitfaden zur Berichtsstruktur.
Noch — Tage bis zum Ende der BAFA-Förderung 2026 – jetzt handeln!
- DIN EN 16247-1
- Europäische Norm für qualifizierte Energieaudits: Anforderungen an Vorgehen, Tiefe und Dokumentation.
- EDL-G
- Energiedienstleistungsgesetz – regelt u. a. die Auditpflicht für Nicht-KMU in Deutschland (§ 8a).
- BAFA
- Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – u. a. Förderbearbeitung für qualifizierte Energieaudits nach festgelegten Merkblättern.
- GEG
- Gebäudeenergiegesetz – energetische Anforderungen an Gebäude; Schnittstelle zum Energieausweis.
- Energieauditbericht
- Nach Leitfaden gegliedert u. a. in Zusammenfassung, Hintergrund, IST-Verbrauch, Maßnahmen – transparent und prüfbar.
- Multi-Site-Verfahren (MSV)
- Clusterung ähnlicher Standorte mit repräsentativen Tieferanalysen – dokumentationsintensiv gemäß Vorgaben.
- 90-%-Regel
- Regelmechanik im Gruppenverbund bei MSV – nur mit sauberer Datenbasis und Tabellen nachweisbar.
- Wiederholungsaudit
- Folgeaudit im Zyklus – Anknüpfung an vorherige Ergebnisse und Unternehmensänderungen.
- EE (Endenergie)
- Energie nach Umwandlung am Ort des Verbrauchs – zentrale Kennzahl für Bilanzierung und Benchmarks.
- PE (Primärenergie)
- Rohenergieinhalt inklusive Umrechnungsketten – relevant für Gebäude und CO₂-Bilanzen.
- Nicht-KMU
- Unternehmen außerhalb der KMU-Definition – oft Pflichtaudit-Kontext nach EDL-G.
- KMU
- Kleine und mittlere Unternehmen – prüfen, ob Auditpflicht entfällt oder freiwillige Programme greifen.
- IST-Energieverbrauch
- Kapitel im Auditbericht: strukturierte Darstellung der Verbräuche nach Medien und Bereichen.
- Maßnahmen zur Effizienzverbesserung
- Priorisierte Liste inkl. Wirtschaftlichkeit und Risiko – Herzstück für Entscheider.
- Zusammenfassung (Executive Summary)
- Managementfassung mit KPIs und Handlungsempfehlungen – Leitfaden-konform aufgebaut.
- Hintergrundinformationen
- Unternehmen, Standorte, Prozesse, relevante Rechtsrahmen – Kontext für Prüfer.
- BEG
- Bundesförderung für effiziente Gebäude – Schnittstelle zu Sanierung und Energieausweis.
- KfW
- Kreditanstalt für Wiederaufbau – Programme für Gebäude und Energie, oft kombinierbar mit betrieblichen Maßnahmenplänen.
- EEG
- Erneuerbare-Energien-Gesetz – relevant für PV-Einspeisung und Vergütungslogik.
- CO₂-Preis / CO₂-Abgabe
- Ökonomischer Hebel auf Brennstoffe – fließt in Wirtschaftlichkeit und Strategie ein.
- Lastmanagement
- Steuerung von Verbrauchsspitzen – Verknüpfung mit Stromtarif und PV-Eigenverbrauch.
- Eigenverbrauch
- Anteil selbst genutzter PV- oder KWK-Strom – KPI für Investitionsentscheidungen.
- Speicher
- Strom- oder Wärmespeicher – Dimensionierung nur mit Profilen sinnvoll.
- Wärmepumpe (WP)
- Elektrische Wärmeerzeugung – Systemwahl abhängig von Vorlauf und Hydraulik.
- COP / JAZ
- Leistungszahl bzw. Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe – Kennzahlen für Wirtschaftlichkeit.
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