EK EnergieKompass BAFA-Energieberatung

Kurzantwort

Energie-Glossar

Kurzantwort: Diese Begriffe bilden das Gerüst von BAFA-geförderter Energieberatung und Energieaudit nach DIN EN 16247-1 – orientiert am BAFA-Leitfaden zur Berichtsstruktur.

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DIN EN 16247-1
Europäische Norm für qualifizierte Energieaudits: Anforderungen an Vorgehen, Tiefe und Dokumentation.
EDL-G
Energiedienstleistungsgesetz – regelt u. a. die Auditpflicht für Nicht-KMU in Deutschland (§ 8a).
BAFA
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – u. a. Förderbearbeitung für qualifizierte Energieaudits nach festgelegten Merkblättern.
GEG
Gebäudeenergiegesetz – energetische Anforderungen an Gebäude; Schnittstelle zum Energieausweis.
Energieauditbericht
Nach Leitfaden gegliedert u. a. in Zusammenfassung, Hintergrund, IST-Verbrauch, Maßnahmen – transparent und prüfbar.
Multi-Site-Verfahren (MSV)
Clusterung ähnlicher Standorte mit repräsentativen Tieferanalysen – dokumentationsintensiv gemäß Vorgaben.
90-%-Regel
Regelmechanik im Gruppenverbund bei MSV – nur mit sauberer Datenbasis und Tabellen nachweisbar.
Wiederholungsaudit
Folgeaudit im Zyklus – Anknüpfung an vorherige Ergebnisse und Unternehmensänderungen.
EE (Endenergie)
Energie nach Umwandlung am Ort des Verbrauchs – zentrale Kennzahl für Bilanzierung und Benchmarks.
PE (Primärenergie)
Rohenergieinhalt inklusive Umrechnungsketten – relevant für Gebäude und CO₂-Bilanzen.
Nicht-KMU
Unternehmen außerhalb der KMU-Definition – oft Pflichtaudit-Kontext nach EDL-G.
KMU
Kleine und mittlere Unternehmen – prüfen, ob Auditpflicht entfällt oder freiwillige Programme greifen.
IST-Energieverbrauch
Kapitel im Auditbericht: strukturierte Darstellung der Verbräuche nach Medien und Bereichen.
Maßnahmen zur Effizienzverbesserung
Priorisierte Liste inkl. Wirtschaftlichkeit und Risiko – Herzstück für Entscheider.
Zusammenfassung (Executive Summary)
Managementfassung mit KPIs und Handlungsempfehlungen – Leitfaden-konform aufgebaut.
Hintergrundinformationen
Unternehmen, Standorte, Prozesse, relevante Rechtsrahmen – Kontext für Prüfer.
BEG
Bundesförderung für effiziente Gebäude – Schnittstelle zu Sanierung und Energieausweis.
KfW
Kreditanstalt für Wiederaufbau – Programme für Gebäude und Energie, oft kombinierbar mit betrieblichen Maßnahmenplänen.
EEG
Erneuerbare-Energien-Gesetz – relevant für PV-Einspeisung und Vergütungslogik.
CO₂-Preis / CO₂-Abgabe
Ökonomischer Hebel auf Brennstoffe – fließt in Wirtschaftlichkeit und Strategie ein.
Lastmanagement
Steuerung von Verbrauchsspitzen – Verknüpfung mit Stromtarif und PV-Eigenverbrauch.
Eigenverbrauch
Anteil selbst genutzter PV- oder KWK-Strom – KPI für Investitionsentscheidungen.
Speicher
Strom- oder Wärmespeicher – Dimensionierung nur mit Profilen sinnvoll.
Wärmepumpe (WP)
Elektrische Wärmeerzeugung – Systemwahl abhängig von Vorlauf und Hydraulik.
COP / JAZ
Leistungszahl bzw. Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe – Kennzahlen für Wirtschaftlichkeit.

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